NEUER RÜSTWAGEN FÜR NAILA

Großer Bahnhof vor der #Frankenhalle Naila. Die gesamte Mannschaft der Nailaer Wehr wie auch zahlreiche Ehrengäste hatten sich positioniert und empfingen den von Mario Blach gefahrenen neuen #Rüstwagen #Logistik, RW L, der bereits den Namen "das Ding" erhalten hatte. Zustande gekommen, da Vorsitzender Gerhard Wagenlechner bei der Ankunft des Rüstwagens in Naila um 20.38 Uhr am 24. September gerührt und ergriffen gerufen hatte "Das Ding ist da". Der Vorsitzende sprach von einem "historischen Tag aus der Sicht der #Feuerwehr", die Übergabe eines neuen Einsatzfahrzeuges als erster Teil des #Jubiläumsabends "150 Jahre #Feuerwehr #Naila". Übrigens den Begriff "das Ding" nahmen einige der Grußwortredner schmunzelnd auf. Mit Blaulicht und #Martinshorn fuhr der 550.000 Euro teure RW L vor, eine notwendige Ersatzbeschaffung für den 29 Jahre alten Vorgänger, auf dem Platz vor. 1. Bürgermeister Frank Stumpf berichtete wenig später von einer notwendigen Europaweiten Ausschreibung und Zuschüssen in Höhe von 147000 Euro vom Freistaat Bayern und der gleichen Summe vom Landkreis Hof, so dass der Eigenanteil der Stadt Naila 256.000 Euro beträgt. "Das Fahrzeug ist auch für den überörtlichen Einsatz bestimmt", informierte Stumpf und erläuterte, dass der Feuerschutz eine vorrangige #Pflichtaufgabe der Kommune ist, wünschenswertes für #Ersatzbeschaffungen zurückgestellt werden muss. "Der alte Rüstwagen war störanfällig, die Ersatzteilbeschaffung sehr schwierig und hatte letztendlich gravierende Mängel", erinnerte Stumpf und auch an die bereits im Jahr 2016 in Angriff genommene Ersatzbeschaffung. "Der neue Rüstwagen ist für alle technischen Hilfeleistungen ausgerüstet und das ist beruhigend, wenn Mann oder Frau in Not ist und Hilfe benötigt wird, bilanzierte Bürgermeister Frank Stumpf, der nicht nur das technische Gerät bei #Notfällen als wichtig sieht, sondern auch die Mannschaft, die Gerätschaften und das #Fahrzeug bedient und dies ehrenamtlich und unentgeltlich. Stumpf erinnerte an das kleine Malheur bei der Abholung des Fahrzeuges, als ausgerechnet Blaulicht und Martinshorn nicht funktionierten. "Das wurde zwar sofort behoben, aber sollte es wieder einmal vorkommen, dann habe ich hier ein Martinshorn, dass der Beifahrer betätigen kann, einfach durch hineinblasen." Dankend und schmunzelnd nahm Kommandant Marco Wagenlechner das Relikt aus vergangener Zeit an - es funktionierte. Kommandant Wagenlechner gab einen Abriss über die Ersatzbeschaffung Rüstwagen, um die sich ein siebenköpfigen Planungsteam, unterstützt von einem Ingenieurbüro, kümmerte. "Wir haben uns für ein Rüstwagen mit #Ladebordwand und themenbezogenen Rollcontainern entschieden." 16 Tonnen bringt das Gefährt auf die Waage, hat 300 PS unter der Haube und Allrad. Das Fahrzeug besitzt einen Lichtmast sowie eine Seilwinde. 610 Teile und Gerätschaften sind verlastet, dabei die 54 Kästen und Koffer mit diversen Kleinteilen noch gar nicht berücksichtigt. Dank für die Unterstützung richtete der Kommandant an Stadtverwaltung, Stadtrat und Bürgermeister. Stellvertretender Bundestagspräsident Dr. Hans-Peter Friedrich dankte dem Kommandanten für die Erläuterungen und den Einblick in die umfangreiche Planung und Vorbereitung bis zur Auslieferung des neuen Einsatzfahrzeuges. "Viele wissen gar nicht, was an Vorarbeit dahintersteht." Kreisbrandrat Reiner Hoffmann unterstrich die notwendige Ersatzbeschaffung, die primär in der vielseitigen Technischen Hilfeleistung zum Einsatz kommt, aber auch bei Einsatzszenarien wie Brandbekämpfung. "Das neue Fahrzeug stellt zugleich hohe Ansprüche an die Mannschaft und beim Kennenlernen der über 600 Teile wünsche ich euch viel Spaß", meinte der KBR schmunzelnd. "Es heißt viel üben, um zu wissen, wo was gelagert ist." Der Kreisbrandrat betonte, dass nur mit guter Kameradschaft und einem funktionierenden Miteinander die Aufgaben gemeistert werden können. Der Stadt dankte er für die Bereitstellung der finanziellen Mittel, sprach "von gut angelegtem Geld" und wusste um die sinnvolle Ergänzung aller Fahrzeuge im Stadtgebiet durch den RW L. Als Maskottchen überreichte Reiner Hoffmann die Plüschfigur "#Grisu", die in der Fahrerkabine einen Platz finden wird. Die Segnung und Weihe oblag Dekan Andreas Maar und Stadtpfarrer Andreas Seliger, die Schutz und Segen erbaten. Heinrich Hallhuber von der Firma Lentner, der sich zugleich für die hervorragende Zusammenarbeit bedankte, überreichte den symbolischen Schlüssel an Bürgermeister Frank Stumpf, der diesen wenig später an den Kommandanten Marco Wagenlechner mit dem "richtigen Fahrzeugschlüssel" obenauf weitergab.

Bericht: Stadt Naila



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